Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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259. Ta g.

drei⸗ oder viermal auf meinem Abſatz umdrehen, nahm mich bei der Hand, und ließ mich ſo eine gute Viertelſtunde neben ihr hingehen. Auf einmal ſtehen wir ſtill, ich hoͤre an eine Thuͤre klopfen, ſie oͤffnet ſich, ich trete hinein, und die Thuͤre ſchließt ſich wieder.

Einen Augenblick darauf, wurde mir das Geſicht wieder frei gemacht, und ich der Fuͤhrung zweier ſehr ſchoͤnen und zierlich gekleideten Sklavinnen uͤbergeben. Dieſe fuͤhrten mich durch ſieben Thuͤren; worauf mich vierzehn andere ſo ſtattliche und reich gekleidete Skla⸗ vinnen empfingen, daß ich ganz davon geblendet wurde. Jetzo befand ich mich in einem praͤchtigen Zimmer, wo alles von Marmor, Jaspis und Ver⸗ goldung war. Ich riß die Augen weit auf, um mich zu uͤberzeugen, daß ich wirklich wachte, ſo ſehr hatte mein Abenteuer das Anſehen eines Traums.

Hier trennte ſich die Alte, die mir ſtaͤts gefolgt war, einen Augenblick von mir, und kam bald wieder mit einer Sklavinn zuruͤck, welche auf einer großen vergoldeten Schuͤſſel ein Fruͤhſtuͤck hereintrug. Ich ſetzte mich, um mich zu erfriſchen.

Waͤhrend ich nach Gefallen aaß, zaͤhlte die Alte die mir ſchuldigen zehntauſend Thaler auf einem Tiſche hin, und ſagte zu mir:

Da habt ihr all euer Geld; beunruhiget euch nicht, daß meine Gebieterinn noch nicht erſcheint: ihr