Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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2⁰ 258. 259. Ta g.

zu beurtheilen ob der Handel euch anſteht, muͤßt ihr euch entſchließen, mir zu folgen.

Zweihundert und neun und funfzigſter Tag.

Bei dieſer Rede der Alten durchdrang ein mir bis⸗ her unbekanntes Feuer meine Adern, deſſen Heftigkeit ſich noch durch die Hoffnung vermehrte, welche ſie mir eroͤffnete: ich war ganz entbrannt von Liebe.

Die ſchoͤnen Augen der Dame hatten gleich anfangs, als ſie mich dieſelben erblicken ließ, mich dermaßen über meinen Vortheil verblendet, daß ich ſie meine Waaren mitnehmen ließ, ohne zu wiſſen, ob ich auch die Bezahlung derſelben erhalten wuͤrde; ſeitdem hatte zwar bei allen folgenden Beſuchen ihr Schleier mir die Zuͤge ihres Geſichts voͤllig verhuͤllt, aber ihr weites Gewand hatte mir doch nicht die Zierlichkeit ihrer Ge⸗ ſtalt, die Anmuth aller ihrer Bewegungen, die Schoͤn⸗ heit ihres Fußes und ihrer Haͤnde entziehen koͤnnen.

Ueberdieß handelte ſie mit mir uͤber den Preis der Waaren mit ſo viel Anſtand und mit einem ſo engli⸗ ſchen Tone der Stimme, daß ſie niemals meinen Laden verließ, ohne noch etwas mehr, als meine Waaren, mitzunehmen; aber ich wußte eben nicht, was es war: kaum war ſie von mir weggegangen, ſo befand ich mich unbehaglich, und ſagte bei mir