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gerechten Fuͤrſten herzuſenden. Aber es wuͤrde mir unnuͤtz ſein, einen andern als ihn zu meinem Vertrau⸗ ten zu machen. Ihr ſeht hier ein Schlachtopfer ſei⸗ nes Großveſyrs Giafar, auf deſſen Befehl ich hieher gebracht wurde, aus einer damals triftig ſcheinenden Urſache; aber ich kann ſagen, daß ich gegenwaͤrtig noch ohne Grund hier feſtgehalten werde; und wenn nicht die Religion mich aufrecht erhielte, ſo wuͤrde ich der Laſt meines Ungluͤcks und dieſer ſchauderhaften Gefangenſchaft erliegen.“ 1
Der Chalyf war aufs hoͤchſte erſtaunt, eine ſo zu⸗ ſammenhangende und ſo verſtaͤndige Rede zu verneh⸗ men. Er winkt Giafar und Meßrur heran, und wiederholt ihnen, was er ſo eben gehoͤrt hat.
Der Großveſyr betrachtet den jungen Menſchen aufmerkſam, und verſichert den Chalyfen, daß der Gefangene und ſeine Geſchichte ihm durchaus unbe⸗ kannt ſind.
Die Neugier des Chalyfen ward um ſo lebhafter und dringender; er trat, mit jener Freiheit, deren ſich gemeinlich alle Derviſche bedienen, in die Zelle, ſetzte ſich neben dem angeblichen Schlachtopfer der Befehle Giafars nieder, und ſprach zu ihm:.
„Ungluͤcklicher junger Mann, ihr wißt, daß Leute meines Standes mancherlei Vorrechte haben, und be⸗ ſonders den Großen ſich nahen und ihnen die Wahr⸗ heit ſagen duͤrfen. Der Beherrſcher der Glaͤubigen iſt
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