Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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6 256. Ta g.

dieſen Abend um neun Uhr, um ſich in dieſem Brun⸗ nen zu ſpiegeln und zu baden, den du hier mitten auf dem Hofe ſiehſt; ich will dir meinen Tiſch geben, dich darunter zu verſtecken; ſie wird ſich deiner nicht verſehen, und waͤhrend ſie ſich nun damit ergetzt im Waſſer zu plaͤtſchern, mußt du ploͤtzlich den Brunnen zuſchlagen: alsdann haben wir ſie; es wird ein guter Fang fuͤr uns beide ſein, und wir wollen ſehen, wie ſie es anſtellen wird, ihre Auffuͤhrung zu recht⸗ fertigen.

Sie wird alſo ſprechen, fragte Meßrur,und wir werden es hoͤren?

Ich will eben nicht ſagen, daß du es genau hoͤ⸗ ren wirſt, antwortete der Raucher:aber ich, deſ⸗ ſen Ohr ſo geuͤbt iſt, daß es ſogar den Takt in der Harmonie der Himmelskoͤrper vernimmt, ich werde kein Wort verlieren. Was dich betrifft, ſo koͤmmt es darauf an, wie dein Ohr gebauet iſt.

Indem der Raucher dieß ſagte, legte er ſeine Pfeife weg, unterſuchte Meßrurs Ohr in der Naͤhe, ergriff es dann ploͤtzlich, zog es mit aller Kraft em⸗ por, und rief dabei aus:

Dein Ohr iſt gar zu kurz!

Meßrur ſtieß vor Schmerz einen lauten Schrei

aus, ein Waͤchter lief herbei, und machte ihn von dem Sterndeuter los. So kam Meßrur, ſein Ohr