Teil eines Werkes 
5. Bd. (1827)
Entstehung
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Die unbekannte Dame.

Die Mondgoͤttinn. Stehſt du denn nicht mehr bei ihr in Gnaden? Seitdem ich nicht mehr frei bin, benimmt ſie ſich ſehr launiſch gegen mich; ſie iſt mir große Ver⸗ bindlichkeiten ſchuldig, denkt aber gegenwaͤrtig nicht ſonderlich daran: ſie hatte eine ungeheure Warze auf der Naſe, welche ich ihr vertrieb: ſie verdankt mir alſo das glatte Geſicht, welches du zuweilen an ihr ſiehſt. Noch mehr, ich rettete ſie von einer Verfin⸗ ſterung, welche alle Sterngucker erwarteten, indem ich ihren Lauf ſeitwaͤrts richtete. Sie bezeugte mir anfangs einige Erkenntlichkeit; aber ſeit dem Augen⸗ blicke, daß ich hier eingeſperrt bin, verlaͤßt ſie mich: wende ich mich an ſie beim Zunehmen, ſo iſt ſie noch zu ſchwach, um zu meinen Gunſten zu wirken; und wende ich mich an ſie, wenn ſie voll iſt, ſo verhuͤllt ſie ſich in Gewoͤlk und Nebel: aber beim Abnehmen ſtehen alle ihre boͤſen Einfluͤſſe mir zu Gebote; dann ſind es Fluͤſſe, Schnupfen und Huſten, die auf mich herabregnen. Ich bin jetzt eben damit beſchaͤftigt, mich von den letzten Beweiſen ihrer Gunſt zu befreien. Ha! wenn ich ſie einmal faſſe, ſo ſoll ſie inne werden, daß ſie keinen Undankbaren verpflichtet hat. Und wie willſt du es anſtellen, ſie zu faſſen? fuhr Meßrur fort. Nichts iſt leichter, als das, ſagte der Raucher, nwenn jemand wie du, mir helfen wollte: ſie koͤmmt