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Es war ſo ſchon vier Jahr alt geworden, als Ke⸗ bal, auf ſeinen Reiſen durch das Dorf kam, wo der Schaͤfer wohnte, und bei ihm einkehrte. Er ſah dort ſeinen Sohn, den er zwar nicht erkannte, aber, ſei es von der Schoͤnheit des Kindes getroffen, oder weil die Natur fuͤr daſſelbe in ihm ſprach, er fuͤhlte ſich beim ſeinem Anblicke bewegt, und fragte den Schaͤfer, ob er der Vater des Kindes waͤre. 1d
Wie groß war das Erſtaunen Kebals, als der
Schaͤfer ihm erzaͤhlte, auf welche Weiſe er das Kind gefunden hatte, und er nun ſeinen Sohn darin er⸗ kannte! Auf dieſes Mitgefuͤhl und dieſe Ruͤhrung folgten jedoch die Empfindungen eines grimmigen Haſſes. Er verbarg ſie, und ſtellte ſich, als wenn die Lieblichkeit des Kindes ihn ruͤhrete: er drang in den Schaͤfer, es ihm zu verkaufen, und bot ihm funfzig Zeckienen dafuͤr.. 3 Die Duͤrftigkeit des Schaͤfers, und ſeine Liebe fuͤr das Kind, und die Ueberzeugung, daß es in den Haͤnden eines reichen Mannes gluͤcklicher ſein wuͤrde, als in den ſeinen, bewogen ihn, in dieſen Antrag zu willigen. Er war weit entfernt, das Schickſal zu argwoͤhnen, welches ſeinen Pflegling erwartete.
Kebal hatte ihn nicht ſobald in ſeiner Gewalt, als er ihn mit ſich hinweg nahm und ihn an das Geſtade des Meeres fuͤhrte. Die Schoͤnheit des zarten Kindes, ſeine Unſchuld, ſeine zarten Liebkoſungen, ſeine Thraͤ⸗


