Teil eines Werkes 
4. Bd. (1827)
Entstehung
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Schmerz zu lindern und ſeine Liebe zu ermuthigen, verſprach ſie ihm ihren Beiſtand, welchen der junge Menſch gern mit all ſeinem Blute bezahlt haͤtte, und welche er ſich mit all ſeinem Vermoͤgen zu vergelten erbot.

zu den Fuͤßen derjenigen zu bringen, welche er ſeine Gattinn nannte. Raſieé willigte ein. Die Sache ward thunlich vermittelſt einer Verkleidung. Numan wurde in ein Maͤdchen umgewandelt. Ungeachtet der Regel⸗ maͤßigkeit ſeiner Zuͤge, konnte ſein ausgebildetes Ge⸗ ſicht jedoch nicht mehr fuͤr ein weibliches gehalten werden: der ihn bedeckende Schleier allein beguͤnſtigte dieſen Betrug.

beſeitigte die Oberaufſeherinn die Schwierigkeiten, welche die Verſchnittenen machten, eine fremde Frau einzulaßen. Dieſe hier wurde fuͤr die Frau des Arz⸗ tes ausgegeben. Beide ſtiegen nun zu einem langen Gange hinauf, und Raſié, die aus Beſcheidenheit, nicht Zeuge des erſten Wiederſehns der beiden jungen Liebenden ſein wollte, wies die angebliche Frau des Arztes nach den Zimmern Seinebs. Sie waren in der Naͤhe der Zimmer der Prinzeſſinn Abaſa. Numan, ganz verwirrt, verwechſelte die Thuͤren. Er trat in eine Reihe von Zimmern, eins immer praͤchtiger, als das andre, und erblickte endlich in dem letzten

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Die erſte ihrer Huͤlfleiſtungen ſollte ſein, Numan

Als beide ſo an die Pforte des Harems kamen,