Teil eines Werkes 
4. Bd. (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Abulfauaris: erſte Reiſe. 21 Hundert und achtzigſter Tag.

Ich blieb dabei nicht ſtehen; ich verbreitete mich ſtark uͤber meine Uneigennuͤtzigkeit, und ich uͤberzeugte ſie endlich, daß ich einzig und allein ſie ſelbſt liebte.

Hierauf ſagte ſie mir, meine Geſinnungen waͤren ganz ſo, wie ſie wuͤnſchte; ſie waͤre aber keinesweges von ihrem ganzen Vermoͤgen entbloͤßt, und beſaͤße noch Edelſteine genug zu einem Brautſchatze, womit ich Urſache haben wuͤrde zufrieden zu ſein. Sie ſprach hierauf von den Leiden, welche ſie mir verurſacht, und bekannte mir, daß ſie dieſelben durch ihren Schmerz genugſam gebuͤßt haͤtte.

Wir kamen darnach uͤberein, ſobald es uns moͤg⸗ lich waͤre, nach Baßra abzureiſen: was denn auch ſchon wenige Tage darauf geſchah. Das Schiff von Szurat entledigte ſich ungeſaͤumt ſeiner Leinwand, kaufte dagegen andere Waaren ein, und war bald im Stande, die Segel zu ſpannen. So bald es ſo weit war, nahm ich Abſchied von meinem Wirthe, begab mich zu Kanſade'n, und fuͤhrte ſie bei Nacht nach dem Hafen, wo ich mich mit ihr, und einigen ge⸗ treuen Sklaven, die ihre Edelgeſteine trugen, ein⸗ ſchiffte.-

Wir gelangten, ohne die mindeſte Gefahr auszu⸗ ſtehen, uach Szurat. Wir trafen daſelbſt ein Schiff von Baßra, welches dorthin zuruͤckkehrte. Wir