Teil eines Werkes 
4. Bd. (1827)
Entstehung
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14 177. 178. Tag.

zeigen, und wollte keinen Verkehr mehr mit euch ha⸗ ben; und ſo hat ſie ſich nicht damit begnuͤgt, einem Manne getreu zu ſein, welchen ſie nicht liebte, ſie hat ſich ſogar mit ihm verbrannt, um ſich goͤttliche Ver⸗ ehrung zu erwerben. Aber reden wir nicht mehr davon; laßen wir ſie einer Gluͤckſeligkeit ſich erfreuen, welche ſie nur zu theuer bezahlt hat, und hoͤret, was mich eigentlich zu euch herfuͤhret. Ich bin gegen⸗ waͤrtig Sklave einer andern Herrinn, die nicht minder ſchoͤn iſt, als Kanſade, und die euch noch ſtaͤrker liebt. Ich habe vernommen, daß ihr im Begriffe ſteht, euch nach Szurat einzuſchiffen: waͤhrend ihr nun eure Abreiſe erwartet, ſo rathe ich euch, das gute Gluͤck zu benutzen, welches ſich euch darbietet.

Hundert und acht und ſiebzigſter Tag.

Ich war von dieſer Rede des Sklaven mehr ver⸗ wundert, als gereizt, und ſagte zu ihm:

Mein Freund, es thut mir Leid, daß ich mich genoͤthigt ſehe, die guͤnſtigen Geſinnungen, welche deine neue Herrinn fuͤr mich gefaßt hat, mit Undank zu vergelten: Kanſadens Bild ſtellt ſich unaufhoͤrlich vor meine Seele, und raubt mir allen Geſchmack an dergleichen Abenteuern. Die Herrinn, der du dieneſt, muß mir alſo verzeihen, wenn ich ihre Huld ablehne: