Abulfauaris: erſte Reiſe. 3⁰]9
ſchaft Leute aus Baßra. Ich erzuͤhlte ihnen, durch welches Abenteuer ich auf dieſes Eiland gekommen waͤre; was ſie mit großer Aufmerkſamkeit anhoͤrten. Jedermann verfluchte den Alten, der mir ſo unmenſch⸗ lich mitgeſpielt hatte; ich ließ ihren Verwuͤnſchungen gegen ihn freien Lauf. Hierauf befragte ich den Schiffshauptmann nach meinem Vater.
„Er befindet ſich ſehr wohl,“ antwortete er mir, „als ich Baßra verließ; denn ich habe ihn noch am Tage meiner Abreiſe geſehen.“
Ich that dem Schiffshauptmann noch etliche andere Fragen uͤber Dinge, welche meine Familie betrafen.
Darnach kam man wieder auf den treuloſen Hy⸗ ſum zuruͤck, und die ganze Schiffsmannſchaft war der Meinung, man muͤßte an der Inſel landen, um in den Brunnen zu fiſchen. Da wir in zu großer An⸗ zahl waren, um die Tieger zu fuͤrchten, ſo bedurften wir nicht der brennenden Reisbuͤndel; und wenn mein treuloſer Alte dieſe Vorſicht gebrauchte, ſo geſchah es bloß deshalb, weil er mit niemand die Perlen theilen wollte. Wir legten uns alſo bei der Inſel vor Anket, und ſtiegen ans Land, ohne die Nacht abzuwarten. Wir waren mit Pfeilen und Saͤbeln bewaffnet, um die wilden Thiere abzuwehren, wenn ſie es wageten, ſich uns zu naͤhern. Hierauf ſtiegen wir abwechſelnd in die Brunnen hinab, worin wir Perlen in Ueberfluß fanden. Die Menge der Muſcheln welche man her⸗


