Teil eines Werkes 
3. Bd. (1827)
Entstehung
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3⁰8 172. Tag.

Befreiung zu danken. Sodann rief ich Mahomed fol⸗ gendermaßen an:

O großer Prophet der Glaͤubigen, Liebling des Allerhoͤchſten, ich bedarf deiner Huͤlfe mehr, als jemals. Was frommt es mir, daß du mich aus dem tiefen Schlunde gezogen haſt, in welchen ich gerathen war, wenn ich ein Raub der wilden Thiere auf dieſem Ei⸗ lande werde, oder wenn der Hunger hier meinem Le⸗ ben ein Ziel ſetzt! 5

Ich fuͤhlte mich, nach dieſer Anrufung, voll Ver⸗ trauens; ich ſtand auf, und ging rings um das Ei⸗ land her, ohne mich von der Kuͤſte zu entfernen. Ich ſah Hyſums Schiff nirgends mehr: der Verraͤther war ſchleunig wieder unter Segel gegangen, um heimzu⸗ kehren. Ich fuͤrchtete immer noch, die Tieger wuͤr⸗ den mich zerreißen und mich verſchlingen: indeſſen ſah ich keinen, und um mein Gluͤck vollſtaͤndig zu machen, erblickte ich bald ein großes Schiff, welches ziemlich nahe bei dem Eilande hin fuhr: ich entfaltete die Leinwand meines Turbans, um ein Zeichen zu geben, daß man mich abholen ſollte. Einige Leute, die auf dem Verdecke waren, bemerkten mich. Es wurde ein Boot niedergelaßen, man kam herbei, nahm mich ein, und brachte mich an Bord.

Denket euch meine Freude, als ich in dem Haupt⸗ manne dieſes Schiffs einen vertrauten Freund meines Vaters erkannte, und in der uͤbrigen Schiffsmann⸗