Teil eines Werkes 
3. Bd. (1827)
Entstehung
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Abulfauaris: erſte Reiſe. 299

muß ich euch ſagen, daß ich noch beſondere Freund⸗

ſchaft fuͤr euch fuͤhle, obwohl ihr nicht von meiner Religion ſeid. Ich bin geruͤhrt von den Faͤhrlichkeiten, welche ihr beſtanden habt; und wenn ihr ſie eurem eigenen Vater erzaͤhltet, ſo bin ich verſichert, daß er nicht mehr dabei empfinden wuͤrde, als ich.

Es iſt natuͤrlich, die Freundſchaft, welche man uns bezeugt, zu erwiedern. Wenn er ſo verbindlich mit mir ſprach, ſo konnte er auch mit dem zufrieden ſein, was ich zu ihm ſagte. Er ſchien hoͤchſt erfreuet daruͤber, und rief aus:

O junger Mann, wie ſehr danke ich es meinem Heile, daß ich heute in dieſen Garten gekommen bin, weil ich euch darin gefunden habe! Ihr koͤnnt euch nicht vorſtellen, wie ſehr eure Unterhaltung mich er⸗ freuet. Jeder Augenblick erhoͤhet die Zuneigung, welche ich fuͤr euch gefaßt habe. Laßt uns zuſammen in die Stadt gehen, und ich bitte euch, nehmet eure Woh⸗ nung bei mir. Ich bin alt, reich, und habe keine

Kinder: ich erwaͤhle euch zu meinem Erben.

Mit dieſen Worten ſtreckte er mir die Arme ent⸗ gegen und umarmte mich mit einer Zaͤrtlichkeit, als wenn ich ſein Sohn geweſen waͤre.

Ich mußte ihm fuͤr die neue Guͤte, welche er mir

erzeigte, Donk ſagen. Abermalige Freundſchaftsver⸗

ſicherungen von ſeiner Seite; lebhafte Betheurungen von der meinigen. Kurz, der Beſchluß unſerer Un⸗