Abulfauaris: erſte Reiſe. 297
ſtellte er zwiſchen den beiden Vaͤtern ein vollkommenes Einverſtaͤndnis her.
Das Luſtigſte dabei war, daß Dehauſch, in dem Wahne, ich waͤre das Opfer dieſer Verſoͤhnung, mich beklagte, und um mich dafuͤr zu entſchaͤdigen, mir eine ſtarke Summe Geldes und die Freiheit gab, nach Baßra heimzukehren.
Auf ſolche Weiſe wurde Fakrinniſa eines Mannes entledigt, welchen ſie nicht liebte, und mit ihrem Geliebten vereinigt.
So bald ich ihr Gluͤck geſichert ſah, verließ ich Golkonda, geſellte mich zu einigen Leuten, welche nach Szurat reiſen wollten, und ging mit ihnen zur See. Wir beſtiegen ein Schiff, welches bald unter Segel ging, und unſre Fahrt war ſehr gluͤcklich. Haͤtte ich ſchon am Tage nach meiner Ankunft in Szurat, ein nach Baßra ſegelfertiges Schiff angetrof⸗ fen, ſo wuͤrde ich ſogleich dieſe Gelegenheit benutzt haben: da ich aber keins vorfand, ſo war ich gendoͤ⸗ thigt, dort zu verweilen.
Hundert und ſiebzigſter Tag.
Die Stadt Szurat iſt zu angenehm und zu reich an Merkwuͤrdigkeiten, als daß ich mich daſelbſt ge⸗ langweilt haͤtte. Ich beſuchte fleißig die oͤffentlichen


