Teil eines Werkes 
3. Bd. (1827)
Entstehung
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296 169. Ta g.

Man muß ſehen, wer dieſer Huͤlla iſt, ſagte hierauf Dehauſch;iſt es nur ein Elender, ſo habe ich Anſehen und Geld genug, ihm meine Tochter wie⸗ der zu entreißen.

Indem er noch alſo ſprach, kam auch der Nayb an, und ſagte zu ihm:

Herr Dehauſch, ich komme, euch zu benachrich⸗ richtigen, daß der Huͤlla, welchen euer Schwieger⸗ ſohn erwaͤhlt hat, der Sohn des Kaufmanns Amer iſt. Somit iſt eure Tochter fuͤr ihren erſten Mann verloren; denn der zweite iſt entſchloſſen, ſie ihm nie⸗ mals wieder abzutreten. Ich weiß wohl, daß Amer nicht zu euren Freunden gehoͤrt; aber ich rathe euch,

zu Gunſten dieſer Heirat, euch mit ihm zu verſoͤhnen

und den alten Haß zu erſticken, welchen ihr ſeit ſo langer Zeit gegen ihn genaͤhrt habt.

Der Nayb begnuͤgte ſich nicht, meinen Schwieger⸗ vater zur Verſoͤhnung mit der Familie ſeines neuen Schwiegerſohns zu ermahnen, er erbot ſich auch, ſel⸗ ber mit dem Herrn Amer deshalb zu ſprechen und Aiits zu ſparen, um ſie mit einander voͤllig auszu⸗

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Dehauſch, im guten Glauben, daß alles ſich ſo verhielte, ſah wohl ein, daß er nichts beſſeres ergreifen konnte, als was man ihm vorſchlug; er weigerte ſich alſo nicht, und da der Stellvertreter des Kadi's den Amer eben ſo geneigt dazu fand, ſo

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