Séyfel Muͤluk. v7
.Ql Reiter die Bäͤume, welche ſie faͤllen wollen, und keh⸗ ren dann heim. Im Winter kommen ſie wieder her, und faͤllen die Baͤume, ohne die Ameiſen zu fuͤrchten, welche waͤhrend dieſer Jahreszeit nicht zum Vorſchein kommen.“
Ich konnte das traurige Schickſal Saeds nicht ver⸗ nehmen, ohne neuen Schmerz zu empfinden. Dar⸗ nach fragte ich den Geiſt, wo das Reich des Koͤnigs Schabbal laͤge, und ob die Prinzeſſinn Bedy al Dſchemal, ſeine Tochter, noch lebte.
„Herr,“ antwortete er mir,„es liegt in dieſem Meer eine Inſel, wo ein Koͤnig namens Schabbal herrſcht, aber er hat keine Tochter. Die Prinzeſſinn Bedy al Oſchemal, von welcher ihr redet, war wirk⸗ lich die Tochter eines Koͤnigs Schabbal, dieſer lebte aber zu den Zeiten Salomons.“
„Ei wie!“ rief ich aus,„Bedy al Dſchemal iſt alſo nicht mehr auf der Welt?“
„Nein, ſicherlich nicht,“ fuhr er fort;„ſie war eine Geliebte dieſes großen Propheten.“
III. 2


