Teil eines Werkes 
3. Bd. (1827)
Entstehung
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106. TDag.

Ja, Herr, antwortete er mir,er iſt es, der buch⸗ vor den wilden Thieren auf dieſer Inſel beſchuͤtzt at.

Sage mir, ſprach ich zu ihm,wenn du es weißt, was aus meinem Gefaͤhrten geworden, der mit mir hieher gekommen iſt?

Ich weiß das Gegenwaͤrtige und das Vergangene, erwiederte der Geiſt:ich kann euch ſagen, daß euer Gefaͤhrte von den Ameiſen gefreſſen iſt, welche ihn an eurer Seite verzehrten. Dieſe Art Ameiſen ſind hier in großer Menge und machen dieſe Inſel unbewohn⸗ bar. Sie verhindern jedoch nicht, daß die benachbar⸗ ten Voͤlker, und vor allen die Bewohner der Mal⸗ diven,*) jaͤhrlich hieher kommen, um Sandelholz zu faͤllen. Aber nicht ohne Gefahr bringen ſie daſſelbe weg, und auf folgende Weiſe verfahren ſie dabei. Sie kommen im Sommer hieher, und haben in ihren Schiffen ſehr muthige Roſſe, welche ſie ausſchiffen, und beſteigen; ſie jagen mit verhaͤngten Zuͤgeln uͤberall hin, wo ſie Sandelbaͤume erblicken, und ſo bald ſie die Ameiſen herbei kommen ſehen, werfen ſie ihnen große Stuͤcke Fleiſch hin, welche ſie zu dieſem Zwecke mitgenommen haben. Waͤhrend die Ameiſen daruͤber her ſind⸗ dieſe Fleiſchſtucke zu freſſen, bezelchnen die

*) Eine Inſeigruppe, unter der Südſpitze von Indien weſtlich von Ceilan.