Teil eines Werkes 
3. Bd. (1827)
Entstehung
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Sésyfel Muͤlnk. 13

Aufmerkſamkeit darauf, mir Geſchmack an ihm einzu⸗ floͤßen: als er aber gewahrte, daß er, weit entfernt, einige Fortſchritte in meinem Herzen zu machen, mir von Tage zu Tage verhaßter ward, ſo verlor er end⸗ lich die Geduld, und beſchloß, ſich fuͤr meine Verach⸗ tung zu raͤchen. Er verſenkte mich in einen tiefen Zauberſchlaf. Er ſtreckte mich auf den Sopha in der Stellung hin, in welcher ihr mich gefunden habt, und ſtellte neben mir dieſe Marmortafel, auf welcher talismaniſche Schriftzuͤge ſtehen, welche er zuſammen⸗ geſetzt hatte, um mich in ewigem Schlafe, bis ans Ende der Tage feſtzuhalten. Er machte außerdem noch zwei Talismane: den einen, um dieß Schloß unſichtbar zu machen, und den andern, um zu ver⸗ hindern, daß man die Thuͤre deſſelben oͤffnete. Hier⸗ auf ließ er mich hier in dem Zimmer, und entfernte ſich von dieſem Schloſſe. Aber von Zeit zu Zeit kommt er wieder hieher, er erweckt mich, und fraͤgt mich, ob ich endlich ſeine Leidenſchaft befriedigen will: und weil ich ſtaͤts dabei verharre, ihn zu mishandeln, ſo verſenkt er mich immer wieder in Zauberſchlaf, welchen er zu meiner Beſtrafung erſonnen hat.

Gleichwohl, Herr, fuhr die Tochter des Koͤnigs von Serendib fort,habt ihr mich erweckt, ihr habt die Thuͤre dieſes Schloſſes geoͤffnet, und daſſelbe iſt fuͤr euch nicht unſichtbar geweſen: habe ich da nicht Urſache, zu zweifeln, daß ihr ein Menſch ſeid? Ich