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Vater mich mit ſo viel Sorgfalt erzogen, um den Schmerz zu haben, mich auf ſo traurige Weiſe zu verlieren? Wehe! er weiß nicht einmal, was aus mir geworden iſt, und ich fuͤrchte, daß mein Verluſt ihm toͤdtlich ſein wird.“
„Nein, nein,“ ſagte der Geiſt zu mir,„euer Vater wird ſeiner Betruͤbnis nicht erliegen; und was euch betrifft, meine Prinzeſſinn, ſo hoffe ich ihr werdet den Beweiſen der Zaͤrtlichkeit nachgeben, elche ich euch zu geben gedenke.“
„Schmeichelt euch nicht,“ erwiederte ich ihm, „mit dieſer falſchen Hoffnung, ich werde zeitlebens
einen toͤdtlichen Haß gegen meinen Entfuͤhrer hegen.“
„Ihr werdet ſchon anderes Sinnes werden,“ ver⸗ ſetzte er,„ihr werdet euch an meinen Anblick, an meine Unterhaltung gewoͤhnen: die Zeit wird dieſe Wirkung hervorbringen.“
„Sie wird keinesweges dieſes Wunder bewirken,“ unterbrach ich ihn mit Erbitterung;„ſie wird viel⸗ mehr den Haß noch ſteigern, welchen ich gegen euch fuͤhle.“
Der Geiſt, anſtatt durch dieſe Worte beleidigt zu erſcheinen, laͤchelte daruͤber; und uͤberzeugt, daß ich mich in der That allmaͤhlich daran gewoͤhnen wuͤrde, ihn anzuhoͤren, ſparte er nichts, mir zu gefallen. Er ging, ich weiß nicht wohin, mir praͤchtige Kleider zu holen, und brachte ſie mir; er richtete ſeine ganze
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