Teil eines Werkes 
3. Bd. (1827)
Entstehung
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Ssyfſel Müuͤluk. 7

als wenn ich huſtete, um ſie aufzuwecken. Da ſie immer noch nicht erwachte, ſo faßte ich ſie an den Arm, auf eine Weiſe, welche die erwuͤnſchte Wirkung hervorbringen mußte. Gleichwohl ſuchte ich hier ver⸗ geblich, den Sinn des Gefuͤhls zu erregen.

Dieß ſchien mir unnatuͤrlich:es waltet hier eine Be⸗ zauberung ob, ſagte ich jetzo bei mir ſelber,irgend ein Talisman verſenkt dieß Fraͤulein in den Schlaf; und wenn es ſich ſo verhaͤlt, ſo iſt es unmoͤglich, ſie aus dieſem Zauberſchlafe zu erwecken.

Ich verzweifelte, damit zu Stande zu kommen, als ich auf dem Marmortiſche, deſſen ich ſchon ge⸗ dacht habe, einige Schriftzuͤge eingegraben ſah; ich vermuthete, daß ſie einen aus dem Stande der Ge⸗ ſtirne berechneten Zauber enthielten; ich bemuͤhte mich, ihn wegzuruͤcken: aber kaum hatte ich ihn beruͤhrt, als das Fraͤulein einen tiefen Seufzer holte und er⸗ wachte.

War ich erſtaunt geweſen, in dieſem Schloſſe ein ſo ſchoͤnes Frauenbild zu finden, ſo war ſie nicht min⸗ der verwundert, mich hier zu ſehen.

Ah! junger Mann, ſprach ſie zu mir,wie habt ihr hier herein kommen koͤnnen? Wie habt ihr es angeſtellt, alle die Schwierigkeiten zu uͤberwinden, welche euch hindern ſollten, in dieſes Schloß einzu⸗ dringen, und welche uͤber menſchliche Kraft hinausrei⸗