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104. Tag.
dem Meere, ohne Vorraͤthe waren und das gebrech⸗ liche Fahrzeug, welches uns trug, jeden Augenblick in Gefahr ſchwebte unterzuſinken, ſo dachten wir jedoch nur an das Gluͤck, den Haͤnden der Schwarzen ent⸗ gangen zu ſein; es duͤnkte uns weniger ſchrecklich, in den Fluten unterzugehen, als von einer Schlange ver⸗ ſchlungen zu werden.
Nachdem wir die ganze Nacht auf gut Gluͤck um⸗ hergewogt waren, erblickten wir bei Anbruche des Tages ein kleines Eiland; wir landeten daran, und ſtiegen aus: mehrere Baͤume mit ſehr ſchoͤnen Fruͤch⸗ ten beladen, die bis auf die Erde herabhingen, fielen uns ſogleich in die Augen, und erfreuten uns um ſo mehr, als wir ſchon anfingen ſtarke Eßluſt zu ſpuͤren; wir brachen Fruͤchte davon ab, aaßen ſie, und fan 1 ſie vortrefflich. Eine vollkommene Freude folgte bald
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auf den Schreck, welchen die Schwarzen uns einge⸗
jagt hatten; wir lachten ſelbſt uͤber die Dinge, welche uns am meiſten entſetzt hatten, und begannen, uͤber das reizende Gluͤck zu ſcherzen, welches wir verſchmaͤht atten.
Als wir uns etwas erfriſcht hatten, banden wir unſer Boot an einen Pfahl, und gingen weiter in die Inſel hinein. Ich habe niemals einen angenehmeren Aufenthalt geſehen: da waͤchſt Sandel⸗ und Aloeholz, man ſieht uͤberall Quellen von ſuͤßem Waſſer, und


