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befreit, ploͤtzlich nach Aegypten veerſetzt geſehen haͤtten.
„Ah! da ſeid ihr wieder, mein theurer Prinz,“ rief er aus.„Ach! ich verzweifelte ſchon, je meinen Herrn wiederzuſehen; ich glaubte, daß die Unmenſchen euch ſchon geopfert, und die ſcheußliche Schlange, der hier der Irrthum Altaͤre errichtet hat, euch ſchon verſchlungen haͤtte. Iſt es moͤglich, daß ihr mir wie⸗ dergegeben ſeid, und daß ihr kommet, die Thraͤnen zu trocknen, welche ich um euch vergoß.“)
„Ja, Saed,“ ſagte ich zu ihm,„und ich verkuͤn⸗ dige dir, daß meine Rettung von mir ſelber abhaͤngt; ich kann, wenn ich will, dem Schickſal entgehen, welches unſere Gefaͤhrten getroffen hat.“
„O! Herr,“ unterbrach mich ungeſtuͤm Saed, „darf ich euren Worten Glauben beimeſſen? ſoll ich wirklich glauben, daß ihr dem Tode entgehen koͤnnet? Welche erfreuliche Neuigkeit habt ihr mir da verkuͤndigt!“
„Ich ſage dir nichts,“ antwortete ich,„als die Wahrheit. Aber du weißt noch nicht, um welchen Preis ich mein Leben retten kann; wenn du dieß ver⸗ nimmſt, ſo wirſt du nicht mehr in ſo lauten Jubel ausbrechen, ſondern mich vielleicht noch beklagenswer⸗ ther finden, als wenn ich ſchon das Leben verloren haͤtte.“ Hiierauf erzaͤhlte ich ihm die Unterhaltung welche d mit der Tochter des Koͤnigs der Schwarzen gehabt atte.


