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101. Dag.
naͤchſten Morgen kamen zwei Schwarze, und holten
einen unſerer Gefaͤhrten, um ihn der Schlange zu uͤberliefern. Am folgenden Tage kamen ſie wieder und holten einen andern, und ſo wurde alle Morgen einer von uns von dem Ungeheuer verſchlungen, und kamen alle meine Sklaven um, ſo wie der Schiffs⸗ hauptmann, der Steuermann und die Matroſen.
Es blieb nur noch Saed und ich uͤbrig. Wir wa⸗ ren bereit, daſſelbe Schickſal zu erleiden; wir erwar⸗ teten, daß die Schwarzen bald kommen wuͤrden, uns fuͤr immer zu trennen.
„Ach! mein theurer Prinz,“ ſagte mein Vertrau⸗ ter,„da wir doch beide geopfert werden ſollen, ſo gebe nur der Himmel, daß ich vor euch ſterbe! er verhuͤte, daß ich euch zum Tode fuͤhren ſehe, das wuͤrde eine zu große Qual fuͤr mich ſein.“
„O Saed!“ antwortete ich ihm,„warum haſt du dich meinem Ungluͤcke zugeſellts Als ich, von einer unſinnigen Liebe beſeſſen, Kahiro verlaßen wollte, um uͤberall ein Weſen aufzuſuchen, welches mir vielleicht nicht zu Theil werden kann, warum ließt du mich nicht ganz allein reiſen? Du haſt meine Leidenſchaft bekaͤmpft, ich habe deinen klugen Rath verworfen, haſt du es nun verdient, daß du mit einem Menſchen umkoͤmmſt, der dir nicht hat glauben wollen?“
Waͤhrend wir uns in eitelen Klagen verzehrten,
kamen die Schwarzen, und ſagten, indem ſie ſich an


