Teil eines Werkes 
2. Bd. (1827)
Entstehung
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292 100. Tag.

Mein Vater, antwortete ich ihm,ich moͤchte gern wiſſen, wo das Reich des Koͤnigs Schabbal liegt; es iſt mir von der hoͤchſten Wichtigkeit, dieß zu er⸗ fahren. Einige Gelehrte zu Bagdad, welche ich des⸗ halb befragt habe, und die mir keine Auskunft dar⸗ uͤber geben konnten, haben mich verſichert, ihr wuͤrdet mir den Namen des Reichs des Koͤnigs Schabbal und den Weg dahin kund thun.

Mein Sohn, erwiederte der Alte,die Gelehr⸗ ten, welche dich an mich gewieſen haben, halten mich fuͤr weniger unwiſſend, als ich bin. Ich weiß nicht beſtimmt, wo die Staaten des Koͤnigs Schabbal lie⸗ gen, ich erinnere mich nur, irgend einen Reiſenden davon reden gehoͤrt zu haben. Dieſer Koͤnig herrſcht, wenn ich mich nicht irre, auf einer Inſel, in der Nachbarſchaft der Inſel Serendib.*) Aber dieß iſt nichts mehr, als eine Vermuthung, und ich bin viel⸗ leicht im Irrthume.

Ich dankte Padmanaba, daß er mir wenigſtens einen Ort angezeigt hatte, wo ich hoffte, weiter uͤber das aufgeklaͤrt zu werden, was ich wiſſen wollte.

Ich faßte den Entſchluß, nach der Inſel Serendib zu 3

reiſen. Ich ſchiffte mich mit Saed und meinen Skl ven am Meerbuſen von Basra ein und fuhr mit einem

*) Bekanntlich der morgentändiſche Name von Ceilan.