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liebte ihn, und er war einige Jahre aͤlter, als ich. Ich erzaͤhlte ihm mein Abenteuer; er verlangte das Bildnis zu ſehen; ich gab es ihm. Er nahm es aus der Kapſel, um zu ſehen, ob nicht etwa auf der Ruͤckſeite eine Inſchrift ſtaͤnde, die uns davon unter⸗ richtete, was ich ſo leidenſchaftlich zu wiſſen wuͤnſchte, das heißt den Namen derjenigen, deren Bildnis es waͤre. Wir entdeckten innerhalb rings um die Kapſel in Arabiſcher Schrift und Sprache die Worte: „Bedy al DOſchemal, Tochter des Koͤnigs Schabbal.“—
Dieſe Entdeckung entzuͤckte mich; ich war erfreut zu vernehmen, daß ich kein eingebildetes Weſen liebte. Ich trug meinem Vertrauten auf, ſich zu erkundigen, wo der Koͤnig Schabbal herrſchete. Saed befragte daruͤber die kundigſten Leute zu Kahiro: aber niemand konnte es ihm ſagen.
Ich entſchloß mich alſo, zu reiſen, und wenn es
ſein muͤßte, die ganze Welt zu durchwandern, und nicht eher nach Aegypten zuruͤckzukommen, als bis ich Bedy al Oſchemal gefunden haͤtte. Ich bat den Sul⸗ tan meinen Vater, mir zu erlauben nach Bagdad zu reiſen um den Hof des Chalyfen und die Wunder die⸗ ſer beruͤhmten Stadt zu ſehen, von welcher ich ſo viel Ruͤhmens gehoͤrt hatte. Er gab mir dieſe Erlaubnis. Da ich unter fremdem Namen reiſen wollte, ſo ver⸗ ließ ich Kahiro nicht in einem prunkvollen Aufzuge.


