Teil eines Werkes 
1. Bd. (1827)
Entstehung
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258 44. Tag.

Vier und vierzigſter Tag.

Wie erſtaunt auch Kuluf uͤber dieß wunderbare Ereignis war, doch hatte er Kraft genug, ſeine Ueber⸗ raſchung zu verbergen; er ließ die Ballen in einen Saal tragen, und befahl, fuͤr die Kameele zu ſorgen; er hatte ſogar die Dreiſtigkeit, dem Kameelfuͤhrer al⸗ lerlei Fragen zu thun:

Dſchoher, ſagte er zu ihm,gib mir Nachricht von meiner ganzen Familie: iſt auch etwa einer mei⸗ ner Vettern oder eine meiner Baſen in Chodſchend krank?.

Nein Herr, antwortete Dſchoher,alle eure Verwandten ſind, Gott ſei Dank, bei vollkommener Geſundheit, mit Ausnahme eures Vaters, der jeden Augenblick eurer Abweſenheit zaͤhlt, und der mir auf⸗ getragen hat, euch zu ſagen, wie ſehr er wuͤnſcht, daß ihr mit der Frau, welche ihr geheiratet habt, ſchleunig nach Chodſchend heimkehret.

Waͤhrend der Kameelfuͤhrer alſo ſprach, nahmen der Kadi, Taher und ſein Vater Abſchied von dem Sohn Abdallahs, und gingen nach Hauſe, in der Ueberzeugung, er waͤre wirklich der Sohn Maſßauds: aber bevor er weg ging, entließ der Kadi die Wache, welche er den jungen Gatten geſetzt hatte.

Nachdem alle ſich entfernt hatten, kehrte Kuluf in das Zimmer zuruͤck, wo er Dilara gelaßen hatte.