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andern Tone mit ihm reden, als ein Sklave herein⸗ trat, ihm die Hand kuͤßte, und ihm einen Brief aberreichte, mit den Worten:
„Herr, euer Vater und eure Mutter befinden ſich
wohl; ſie wuͤnſchen ſehnlichſt, euch wiederzuſehen: ihre Augen und ihre Ohren ſind unterweges.“
Kuluf erroͤthete bei dieſer Anrede; und ohne zu wiſſen, was er antworten ſollte, nahm er den Brief,
oͤffnete ihn, und las folgende Worte:
„Gelobt ſei Gott allein, und ſeine Segnungen
ſeien verbreitet uͤber ſeinen großen Propheten,
über ſeine Familie und uͤber ſeine Freunde! Mein lieber Sohn, ſeitdem du nicht mehr vor meinen Augen biſt, habe ich keine Ruhe, ich
ſtehe auf den Dornen der Ungeduld; das Gift
deiner Abweſenheit hat ſich meines Herzens be⸗ maͤchtigt, und verzehrt nach und nach mein Leben.
Ich habe durch den Boten, welchen Herr
Muſaffer an mich geſchickt hat, das Abenteuer vernommen, welches dir begegnet iſt. Alsbald
habe ich vierzig ſchwarze, rundaugige Kameele mit mancherlei Waaren beladen laßen, welche ich dir nach Samarkand uͤberſende, unter dem Ge⸗ leite Dſchohers, des Anfuͤhrers meiner I1
Frachten.


