Teil eines Werkes 
1. Bd. (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

25² 42. Tag.

die ganze Troͤſtung, welche ſie euch gewaͤhren, darin, daß ſie euch ermahnen, Geduld zu faſſen. Wer haͤtte nicht geglaubt, als man dieſen Mann mit ſolchem Eifer ſich unſer annehmen ſah, daß es ſeine Abſicht waͤre, uns nuͤtzlich zu ſein und wenigſtens alle ſeine Kraͤfte aufzubieten uns zu dienen? Gleichwohl, nach⸗ dem er die Erzaͤhlung unſerer Abenteuer gehoͤrt hat, verlaͤßt er uns, und empfiehlt uns der Vorſehung.

Theure Frau, ſagte der Sohn Abdallahs,was ſoll er fuͤr uns thunk laßen wir ihm Gerechtigkeit widerfahren: er hat zu ſehr das Anſehn eines redli⸗ chen Mannes, als daß man ihn in Verdacht haben koͤnnte, mich aus bloßer Neugier genoͤthigt zu haben, ihm mein Ungluͤck zu vertrauen. Nein, nein, er war geneigt, uns gefaͤllig zu ſein; ich vertraue darauf, wegen des edlen Mitleids, welches er uns gezeigt hat, und welches ſelbſt in ſeinem Stillſchweigen bemerklich war. Aber als er das Uebel unheilbar ſah, konnte er da uns etwas anderes ſagen, als er uns geſagt hat? Und von wem koͤnnen wir in der That Huͤlfe erhalten? Der Himmel allein kann mich aus der Gefahr be⸗ freien, in welcher ich bin.