Teil eines Werkes 
1. Bd. (1827)
Entstehung
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Kuluf und Dilara. 22⁷

andern, Kraͤutergerichte*) und Hammelfleiſchbruͤhe auftrug.

Nach dem Fruͤhmahle, nahm Daniſchmend den Ku⸗ luf beiſeite, uͤberreichte ihm funfzig Zeckienen und ei⸗ nen praͤchtigen, zuſammenlegten Turban, und ſagte zu ihm:

Nimm, junger Mann, was der Herr Muſaffer dir gibt; er dankt dir fuͤr den Gefallen, welchen du ihm erwieſen haſt, und bittet dich, nicht laͤnger in Samarkand zu verweilen. Verſtoß alſo deine Frau, und verlaß dieſe Stadt; und wenn jemand dich fraͤgt: haſt du das Kameel geſehen? ſo ſage:Nein.)

Acht und dreißigſter Tag.

Der Nayb bildete ſich ein, der Huͤlla wuͤrde, durch⸗ drungen von Muſaffers Guͤte, ſich in Dankſagungen ergießen, wurde aber durch ſeine Antwort ſehr uͤber⸗ raſcht. e

Ich waͤhnte, antwortete Kuluf, indem er das Paͤckchen und die Zeckienen weit von ſich ſchleuderte,

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*) Aſche riſerhé y gnipa.

**) Eine Morgenländiſche Redensart, für:Bewahre das Geheimnis.