Teil eines Werkes 
1. Bd. (1827)
Entstehung
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226 37. T a g.

er mir die Ruhe des Lebens koſte. Es ſei drum, ich will euch nicht verſtoßen, weil ich es abwehren kann; das iſt mein feſter Entſchluß: ich fordere Muſaffer und die ganze Welt heraus, mich davon abwendig zu machen.

Waͤhrend er ſeine Gattinn verſicherte und ſich ſel⸗ ber gelobte, in ſeinem Vorſatze feſt zu beharren, kam auch Taher, dem die Nacht viel laͤnger geworden war, als ihnen beiden, und klopfte an die Kammerthuͤre:

Auf, auf, Huͤlla, rief er hinein,der Tag bricht an; man hat euch ſchon einmal aufſtehen hei⸗ ßen; ihr laßt euch ſehr noͤthigen; denn wir warten ſchon lange auf euch, um euch zu danken und euch die verſprochene Summe zu bezahlen. Kleidet euch hurtig an, damit wir dieſes Geſchaͤft abmachen; der Stellvertreter des Kadi's wird im Augenblick hier ſein.

Kuluf ſtand bald auf, legte ſeine Kleider an, und oͤffnete dem Taher die Thuͤre, der ihn ins Bad fuͤh⸗ ren und durch einen Griechiſchen Sklaven bedienen ließ. Als der Sohn Abdallahs gebadet hatte reichte der Sklave ihm feine Waͤſche und ein ſehr ſauberes Kleid, und fuͤhrte ihn ſodann in den Saal, wo Mu⸗ ſaffer mit ſeinem Sohn und Daniſchmend beiſammen waren. Sie gruͤßten den Huͤlla, der ihnen eine tiefe Gegenverbeugung machte, und nͤthigten ihn, ſich bei ihnen an einen Tiſch zu ſetzen, wo man ihnen unter