Abulkaſem. 13
Auf dieſe Weiſe hat der Derwiſch Mokloés ſein Werk in Tauſend und Einen Tag eingetheilt. Dieſelbe Eintheilung iſt hier beibehalten, aber alles weggeſchnitten, was in der Urſchrift der eigentlichen Erzaͤhlung vorangeht oder nachfolgt, weil ſolches nur dazu dient, den Leſer zu ermuͤden und zu langweilen, welcher nun die Erzaͤhlungen leſen wird, ohne zu be⸗ merken, daß ſie unterbrochen werden.
Am folgenden Morgen fuhr demnach Suͤtluͤmeme alſo fort: 1
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Zweiter Tag.
Der Chalyf antwortete dem Schneider:„Ich bin in Fremder; ich kenne niemand in dieſer Stadt, und wuͤrdet mich verpflichten, wenn ihr mich zu die⸗
Herrn hinfuͤhren ließet.“ Sogleich befahl der Schneider einem ſeiner Burſchen, ihn nach Abulkaſems Hauſe zu fuͤhren. Dieſes war ein großes Gebaͤude aus gehauenen Steinen, deſſen Thuͤr von Jaspis⸗Marmor war.
Der Fuͤrſt trat in den Hof, wo eine Menge von Bedienten, ſowohl Sklaven als Freigelaßenen, waren, welche ſich mit Spielen ergetzten, waͤhrend ſie die Be⸗ fehle ihres Herrn erwarteten. Er naͤherte ſich einem von ihnen und ſagte zu ihm:


