XII Nachſchrift
endlich durch, und behielt nur noch den Tanz, als Nach⸗ wirkung der urſprünglichen Seiltänze und Pantomimen. Le Sage der von 1712 bis 1738 über 88 Stücke, zum Theil mit d'Orneval, Fuſelier, Piron und einigen anderen Freunden gemeinſchaftlich, arbeitete, hat das Hauptverdienſt bei dieſer merkwürdigen Erſcheinung, und verdankt dieſen glänzenden Erfolg beſonders der glücklichen Wahl und Bearbeitung der Morgenländiſchen Mährchen; wie denn namentlich ſein Harlekin als Mahomed auch hier, als wiekliches Singſpiel, wieder Bahn machte. In den neun gedruckten Bänden des Théatre de la Foire ſind daher die vorzüglichſten Stücke aus dieſer unerſchöpfli⸗ chen Quelle, und zunächſt aus den von ihm ſelber überar⸗ beiteten Erzählungen Tauſend und Ein Tag, entnom⸗ men.*) Und wenn dieſe Erzählungen wirklich Auflöſungen
*) Ich kenne von dieſem Théatre de la Foire, geſammelt und durchgeſehen von Le Sage und d'Orneval, Amſterdam 1723 ff. 8., mit einer kurzen Geſchichte deſſelben, Koſtümen und Singweiſen, nur ſechs Bände, aus welchen hieher gehören: Bd. 1. Arlequin roy de Serendib und Arle-
quin Mahomet; Bd. 2. Arlequin Hulla; Bd. 3. La
Princesse de Carizme; Bd. 4. La statue merveilleuse
(nach 1001 Nacht); Bd. 5. Le jeune vieillard; und Bd. 6.
Les pelerins de la Mecque: ſämmtlich von Le Sage,
zum Theil mit d'Orneval.


