Teil eines Werkes 
1. Bd. (1827)
Entstehung
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des

Deutſchen Ueberſetzers. XI

die Schauſpieler recht eigentlich mit ihren Rollen, groß ge⸗ ſchrieben und aufgerollt, in der Hand auftraten, oder die⸗ ſelben von der Decke herab gehängt, und von den Zuſchau⸗ ern nach bekannten Volksweiſen zum Orcheſter abgeſungen wurden, zu welchen die Schauſpieler nur die Gebärden machten. Und in dieſer Art erwarb ſich Le Sage's Har⸗ lekin als König von Serendib, nach den morgen⸗ ländiſchen Mährchen, den größten Beifall. Nachdem durch Vertrag mit der Oper die Schauſpieler ſelber ſingen durf⸗ ten, und dann auch dazwiſchen geſprochen wurde, ſo war die komiſche Oper da; und obwohl ſie von der eiferſüchti⸗ gen Franzöſiſchen und Italieniſchen Komödie nochmals ge⸗ zwungen wurde, ſich großer Marionetten, anſtatt der le⸗ bendigen Schauſpieler, zu bedienen, ſo drang ſie doch

Philoſophen Chaillot und Remy in ihrem Harlekin als Mondkaiſer 1712, beigelegt. Die gerichtlichen Verbote, und ſinnreichen Erfindungen dagegen, wurden ſelber wieder Gegenſtände luſtiger Darſtellungen, in: Les funerailles de la Foire 1718, und Le rappel de la Foire à la vie 1721, im Theatre de la Foire Tome 3. Ueberhaupt hatte dieſes ächte Volkstheater die Lacher auf ſeiner Seite, und großen Zulauf, auch der vornehmen Welt, ſo daß, auf deren Verlangen, mehrere Stücke deſ⸗ ſelben auch bald auf anderen Bühnen gegeben wurden.