Auf den Kaiſerpaläſten.
einzelnen Commiſſionen, die ſie ſo freundlich geweſen, ihm zu ertheilen, ruhte er eine kurze Zeit aus unter dem Schatten der Weinlaube, indem er ſich mit ſeinem Taſchen⸗ tuch Kühlung zufächelte.
„Daß ich zu euch Beiden eigentlich nicht komme,“ wandte er ſich darauf an Tannhäuſer und an Wulf,„das brauche ich zum Gott weiß wie vielſten Male nicht zu wiederholen. Aber ich ſehe meinen alten Freund Piſani nicht.“
„Ja, der iſt nach der Stadt gegangen,“ gab Wulf zur Antwort,„in großen Geſchäften.“ Damit zog er wichtig thuend ſeine Augenbrauen in die Höhe.„Vorbereitungen zu gewaltigen Feierlichkeiten, die in den nächſten Tagen hier ſtattfinden werden.“
„Aber meine Einladung!“ wandte ſich Graf Por⸗ tinsky mit einiger Unruhe auf dem Geſichte gegen Fran⸗ ceska.
„Die bleibt nicht aus,“ entgegnete die junge ſchöne Römerin lachend, worauf ſie ins Haus zurückſprang.
Der alte freundliche Herr blieb eine Zeitlang in tiefe Gedanken verſunken daſitzen, dann ſchlug er ſich vor die Stirn und ſagte:„An meiner Vergeßlichkeit merke ich es recht, daß ich alt werde, merkwürdig alt, ganz unan⸗ genehm alt, und daß ich bald zu nichts mehr gut bin, als weggelegt zu werden. Nun,“ ſetzte er achſelzuckend hinzu, „das iſt ja das Ende aller Dinge.“
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