Teil eines Werkes 
2. Bd. (1860)
Entstehung
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220 Neunzehntes Kapitel.

Schultern des kleinen Malers und ſagte:Wenn das alles auch keine wahre und ächte Freundlichkeit von Euch iſt, ſo acceptire ich es doch. Ihr ſeid ein Schalk, aber ich habe ſchon lange gemerkt, daß es das Beſte iſt, auf Eure Späße einzugehen. Danke für den Stuhl da ſitz' ich.

Der alte freundliche Herr ließ ſich in der That an der Stelle nieder, wo Wulf den Stuhl hingeſetzt hatte, und ruhte da ein paar Augenblicke aus, ehe er weiter ſchritt. Er war aber auch ſo bepackt, daß ſeine Müdigkeit ver⸗ zeihlich war, wenn man dabei noch die große Anzahl Jahre bedachte, unter deren Laſt er gebückt ging. In der einen Hand trug er ein koloſſales Blumenbouquet und daneben auf dem Arm noch ein ziemlich großes Paket, zu dem er ein Pen⸗ dant in der andern Hand hielt, allerlei kleine Commiſ⸗ ſionen enthaltend, deren Beſorgung er, ſo oft er ging, von Franceska ſich zu erbitten nicht unterließ, was dieſe aber nur widerſtrebend gewährte.

Und er kam und ging häufig, ja bei gutem Wetter faſt täglich, der alte freundliche Herr, und keiner von den Peheien nahm den geringſten Anſtoß daran. Er war

und nach ſo ganz anders geworden, als er ſich ehedem Iephlen und wenn hie und da ſeine Zunge den Verſuch machte, einmal mit etwas Leichtfertigem umzugehen, ſo brauchte Franceska nur den Finger emporzuheben.

Nachdem er Blumen und Päcke abgegeben hatte und ſehr lange Details an Franceska über die Beſorgung der

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