Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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234 Eilftes Kapitel.

einen Anhaltspunkt da auf einmal ebnete es ſich an ſeiner Rechten, wo grade noch ſchroffe Felſen waren. Dieſe ſchoben ſich auseinander und ließen ihn einen Weg ſehen, der in angenehmen Windungen zu einem freundlichen rei⸗ zenden Thale führte.

Ihm ſchwindelte ordentlich vor Glück, als er nach we⸗ nigen Tagen einen Brief erhielt, worin der Kunſthändler aus B. ſeinem hieſigen Bekannten ſchrieb:Du biſt ein netter Kerl, aber mich führt man nicht ſo leicht an. Bei dieſer Stelle hatte den Tannhäuſer ein Froſt durch⸗ ſchüttelt aber wie jubelte er auf, als er weiter las: Die Forderung für dein kleines Meiſterwerk iſt eine Baga⸗ telle und folgt hier in einem Wechſel. Schicke mir von dem ſogenannten Anfänger etwas Größeres und laß ihn tüchtig fordern, aber bitte ihn, er ſoll ſeinen Namen ausſchreiben. In einer Nachſchrift heißt es:Sage mir genau, wie du eigentlich zu dem Bilde gekommen.

Nun war er trunken von Glück, nun ſah er wieder friſch und fröhlich ins Leben hinein, nun fühlte er eine Be⸗ friedigung wie damals, als die Freunde, die ſtreng zu richten pflegten, ſeine erſten Arbeiten für vielverſprechend, ja für gelungen erklärt hatten, als Franceska ſich eine kleine Skizze von ſeinem erſten Bilde ausgebeten und ihm geſagt hatte, ihr Vater, der ſich auf Malerei ſchon ziemlich verſtünde, habe es für etwas Außerordentliches erklärt nun fühlte er wieder Lebensmuth und, Kraft, eine ganze Welt in ſeiner