Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Weiter, weiter!

Ein erſter und ein letzter Ball.

Walzer mit ihm bezeichnet, und endlich finden wir ein Ball⸗

hinter einer langweiligen Francaiſe, als trauriger Gedankenſtrich. Hierbei liegt auch eine Bandſchleife, die ſie damals während des Tanzens verloren, und die er ihr zurückgegeben. Das hatte ihr denn auch mit Einem Male die Augen geöffnet, denn einer Dame eine Bandſchleife zurückgeben, die man gefunden, i iſt der

Beweis der größten Gleichgültigkeit, und bedeutet, wie die Herbſt⸗ n der Blumenſprache: e wohl, wir haben u uns ih

zeitloſe i verſtanden! 1.

Shbgleich in dem Strudel des Valſaales die Wogen des Tanzes auf⸗ und niederrauſchten, ohne den bewußten Jüngling wiederzubringen, ſo kamen doch andere an ſeine Stelle, und hinter den Tänzen auf den Täfelchen ſtanden Jahrelang manche

ſtattliche Namen, manche auch wohl zwei⸗ und dreimal, wenn

auch keiner mehr erſchien, der mit Eliſen ſo ausſchließlich mono⸗ poliſtiſch walzte und polkte. Auch Blumenſträußchen fanden ſich hier noch vor, ſelbſt noch Bonbonzettel; aber erſtere und letztere

täfelchen, auf dem er nur noch einmal zu finden iſt, und zwar

ſprachen ſich nicht mehr ausſchließlich und beſtimmt aus, die

Blumenſträuße hatten ihre vielſagende, duftige Zierlichkeit ver⸗

loren, und waren groß und dickleibig geworden, auf den Zetteln

dagegen war wenig mehr von Liebe die Rede, häufig dagegen Variationen über des großen Schillers großes Wort:

Und die Freundſchaft, ſie iſt kein leerer Wahn!

Jahre ſind vergangen, der Balltäfelchen weniger geworden,

ja in einem gewiſſen Zeitraum finden ſie ſich nur einzeln ver⸗

ſtreut, in einer zahlreichen Correſpondenz. Aber die äußere Form

dieſer Briefe iſt nicht mehr jene der kleinen Billete, die ſich in