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Ein erſter und ein letzter Ball.
ſäumt, verſtummt mit einem Mal, und ſagt nur noch:„Nun ja, macht was ihr wollt.“ Dann klopft er ſeine Pfeife aus, und verläßt das Zimmer, um auf ſein Bureau zu gehen. Mutter und Töchter bleiben allein, und als erſtere nach kurzer Berathung ſich für ein neues Roſa⸗Crepekleid entſchieden, iſt Emilie ganz entzückt und nimmt ihren Shawl und Hut, um zu Müllers, Steiners und Felders zu gehen, dort die Katharine, Julie und Louiſe von ihrem Glück in Kenntniß zu ſetzen, auch zu erzählen, daß ſie auf dem Balle in Roſa⸗Crepe erſcheinen werde, wofür ſie ſich die Farben der Kleider und des Kopfputzes ihrer Freundinnen mittheilen läßt. Dann wird der neueſten Mode halber, ſowie wegen einer eleganten Haarfriſur die neueſte Muſterzeitung ange⸗ ſehen, und hierauf ſehr befriedigt nach Hauſe zurückgeeilt. Dieſe Eile iſt aber nicht zu groß, um nicht unterwegs ein paar Mal anzuhalten, und mit einigen begegnenden Freundinnen von dem nächſten Balle zu ſprechen.
Es findet ſich da eine artige Gruppe von drei hübſchen Mädchen beiſammen, und es iſt nicht zu verwundern, daß dieſe durch ein paar Lieutenants vermehrt wird, die zufällig vorbei⸗ kommen, und zufällig etwas Zeit übrig haben, um zum Plaudern ſtehen zu bleiben. Der Ball iſt für drei junge Mädchen ein ſo wichtiges Ereigniß, daß es bald heraus iſt, ſie werden den vom nächſten Samſtag beſuchen. Die beiden Lieutenants ſind entzückt darüber, und wenn jetzt ſchon Balltäfelchen zur Hand wären, ſo würde ſchon über mehrere Galoppaden, ſogar über ein paar Cotillons verfügt werden. So aber bleibt es bei dem feierlichen Verſprechen, ein paar Tänze übrig behalten zu wollen; und den Kopf voll davon, ſowie von allem dem, was ſie bei Müllers, Felders und Steiners geſehen und gehört, kommt Emilie wenige


