Die Dame von Rittwitz.
noch erleben mußte.“ Nach dieſen Worten ſtand er auf, ſtäubte ſorgfältig verſchiedene Stückchen von der Fahne einer Schreibfeder ſowie Siegellackfäden von den Auſſchlägen ſeines ſchwarzen Frackes und ging in das Nebenzimmer, wohin wir ihm folgen wollen.
beiden Thüren zum Ein⸗ und Ausgehen, noch eine Nebenthür, 9 die zu einem kleinen Eßzimmer führt, groß genug zu einem 1 Diner für acht Perſonen. Hier Alles von geſchnitztem Eichenholz; 3 ſchwere Möbel, die Seſſel mit hohen Lehnen, an den Wänden
eine Imitation von alten Ledertapeten; ein einziges Fenſter geht auf den Hof und zeigt, daß ſich dort ein einſtöckiges Seitenge⸗ bäude an dieſes Eßzimmer anſchließt, Küche und Büffetzimmer enthaltend. Der Salon vor dem Speiſezimmer, welchen wir durchſchritten, iſt ein reich ausgeſtattetes Gemach mit guten Bil⸗ dern an den Wänden von röthlich brauner Farbe, mit kleinen Statuetten in den Ecken und all' den vielerlei Phantaſien und unnöthigen Sachen, die wir ſo leicht entbehren könnten und die . doch ein Appartement ſo angenehm und wohnlich machen. In dieſem Salon verſammelt man ſich bei dem Hausherrn zu den 1 kleinen Diners, die er gern ſeinen Freunden und den ihm em⸗ pfohlenen Fremden zu geben pflegt. Doch war es den Letzteren
ſelten vergönnt, weiter in den Appartements vorzudringen, und
nur die ganz genauen Bekannten wurden gern in dem anſt den eigentlichen Wohnzimmer des Herrn geſehen. Dieſes Zimmer haͤtte er nach ſeinem Geſchmacke eingerichtet
die wir nirgends ſchöner als in den alten engliſchen Schlöſſern
ſehen und von denen uns Nash ſo wundervolle Zeichnungen geben. Hier war ein Erker mit enn einzigen hohen un
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Dieſes Zimmer, ein ſchon reicherer Salon, hat außer den
und war es ganz in dem Style jener prachtvollen Gemächer,


