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ihre Verfügungen und der Doktor, der als Teſtaments⸗
zeuge zugegen war, ſagte nachher:„ich verſichere Sie, Sie haben ein unverdientes Glück.“
Die gute alte Frau hatte Emma und mich zu ihren Erben eingeſetzt, unter zwei Bedingungen: die eine war,
daß die Fonds des Hauſes Stieglitz und Comp. in Am⸗ ſterdam ihrem dortigen Vetter verblieben, und die andere war, daß wir erſt in den Beſitz des übrigen Vermögens
kommen ſollten, wenn ich das Fabrik⸗Geſchäft, das ſig
mir übergeben, durch Fleiß und Umſicht zu einer gewiſſen Höhe gebracht haben würde. Unverdiente Unglücksfälle wurden mir nicht angerechnet, doch wurde dies Geſchäft durch den Verkauf des beträchtlichen Ladengeſchäfts ſchon ſo dotirt, daß wohl dies als die alleinige Urſache an⸗ zuſehen iſt, weshalb es in einigen Jahren eines der beſten und glänzendſten wurde.
Bald darauf reiste ich meiner neuen Beſtimmung entgegen, es war ein klarer kalter Winterabend, und nachdem ich zu Haus einen herzlichen aber ſchweren Ab⸗ ſchied ſowohl von meiner zweiten Mutter, wie von Emma genommen, ging ich in Begleitung des Doktors auf die Poſt, vorher aber nahm ich bei Sibylle die zahlreichen Grüße in Empfang, welche ſie mir für ſämmtliche Fa⸗ milien⸗Mitglieder, die ich der Reihe nach beſuchen ſollte, mitgab. Der junge Herr Block ließ ſich nicht nehmen,
meine Geldtaſche zu tragen und bald ſtand ich: wieder II. 17
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