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es wieder und ſagte ſchüchtern und leiſe: warum ſoll ich ein Geheimniß vor Ihnen haben, vor Ihnen, die mir wohl will und die mich liebt, wie meine Mutter; ja, es iſt mehr wie verwandtſchaftliche Liebe, verzeihen Sie mir, ich habe dies noch gegen Niemand, Gott iſt mein Zeuge, gegen Niemand ausgeſprochen, aber ich liebe meinen Vetter mehr wie alles auf der Welt, mehr wie meine Mutter, mehr wie Sie, meine mütterliche Freundin, alles, alles würde ich verlaſſen und ihm folgen und würde ihm ſo bereitwilliger folgen, wenn er mit Verdacht beladen ins Unglück ginge.“
Einen Augenbick ſah die Prinzipalin die Sprecherin gerührt an, dann legte ſie ihr beide Hände auf das Haupt, und ſagte feierlich mit erhobenem Blick:„Gott ſegne Dich mein Kind, ich hoffe auf Licht von oben und will zu Gott* er ihn nicht ins Unglück gehen laſſe.“
Meing fühle, der ich alles hörte und ſah, ſind nicht zu beſch freiben, ich wollte ins Zimmer, wollte zu den Füßen der alten Frau ſtürzen und ihr in feurigſten beredtſten Worten von meiner Unſchuld ſprechen, doch faßte mich in demſelben Augenblick eine Hand und drückte herzlich die meinige, und ich vernahm die Stimme des Doktors, welcher unbemerkt an meine Seite gekommen war;„nicht immer hört der Horcher an der Wand ſeine eigne Schand, fgte er,„wir wollen ſehen was zu thun
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