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was wir thun könnten, um ihn aus dieſer verdrießlichen Lage zu ziehen.“
„Wir?“ antwortete ſchmerzlich das Mädchen,„ich kann bei Gott nichts thun, aber wenn Sie Herr Specht im Stande ſind, ſeine Unſchuld zu beweiſen, o ſo thun Sie es ja, mein heißeſter Dank ſoll Ihnen lohnen.“
„Ihr heißeſter Dank, nun ja, das wäre ſchon etwas, aber ſeine Unſchuld zu beweiſen, das wird ſchwer ſein.“
„Sie halten ihn alſo für ſchuldig?“
„Die Umſtände ſprechen ziemlich klar gegen ihn.“
„Oe⸗ein Gott,“ ſagte das Mädchen mit bewegter Stimme,„dann iſt ja Alles verloren.“
„Nicht ſo ganz, Fräulein Emma, meine liebe Fräulein Emma, es gäbe vielleicht noch einen Weg, ihm durch⸗ zuhelfen.“
„Ihn als unſchuldig darzuſtellen?“
„Ja, wenigſtens vor den Augen der Welt und durch einige Aufopferung meinerſeits auch vielleicht vor den Augen der Prinzipalin.“
„O wenn das möglich wäre, Herr Specht!“ hörte ich Emma erfreut ſagen,„o wenn Sie das könnten, Gott würde Ihnen gewiß lohnen.“
„Der Lohn Gottes iſt allerdings eine ſchöne Sache,“ verſetzte der Heuchler,„doch ziehe ich für diesmal einen Lohn vor, den die Erde bietet,“ hier zitterte ſeine Stimme,


