Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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in einer wichtigen Angelegenheit einige Worte mit Ih⸗ nen ſprechen.“ 4:

„Aber mir ſcheint,“ antwortete Emma,„weder dieſe Stunde noch dieſer Ort iſt zu einer Unterredung für uns Beide paſſend.“

„Das kann ſein, mein Fräulein,“ entgegnete der Buchhalter,„doch wo die Noth gebeut, kann man Zeit

und Umſtände nicht ſo ſorgfältig abwägen, ich wollte

von Ihrem Vetter ſprechen.“

„Von meinem Vetter?“ 4

„Ja, Fräulein Emma, Sie haben erfahren, in welche höchſt unangenehme Geſchichte er ſich, gewiß nur durch Unbeſonnenheit und etwas Leichtſinn verwickelt, eine Ge⸗ ſchichte, die für ſeine künftige Exiſtenz von den traurig⸗ ſten Folgen ſein kann und die auch, wenn ſie bekannt wird, ein unangenehmes Licht, oder wie ſoll ich ſagen, auf ſeine Familie und ſeine Freunde wirft.“

„Was das anbelangt, können Sie ruhig ſein,“ ant⸗ wortete das Mädchen ſtolz,„Sie haben die Ehre weder der einen noch der andern anzugehören.“

„Sie thun mir Unrecht, mein Fräulein, ich habe dem jungen Menſchen gern mit meinem beſten Rath zur Seite geſtanden, er hat leider nie auf mich gehört, doch nehme ich auch jetzt noch den innigſten Antheil an ſei⸗ nem Schickſal und bin deshalb hier, um zu überlegen,

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