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1 haͤufig hinreichte, ſo wurde⸗ er gam mctlig und jubt⸗ lirte ſchluchzend und dankte ſeinem Schöpfer, daß⸗ es ih nt
gelungen ſei, abermals eine Seele auf den richtigen Weg zu führen. Dieſes Jubiliren artete aber zuletzt in merk⸗ würdige Redensarten und Ausrufungen aus, daß es mir nicht mehr möglich war⸗ einen.„Sinn darin zus finden.
Ich beurlaubte mich deshalb un ging in mein, Zimmer zurück, wo ich meinem Vorge eſetzten ni lange zuhorchte, wie er Bibelſtellen recitirte und mirz unſicherey Stimme Verſe aus dem Geſaßigbuch ablezerte Endlich ſchlief ich ein und verſäumte am andern Morgen zuni zerſtenmal die Stunde des Aufſtehens, was mir einen ſehr ernſten Blick der Madame Stieglitz nitrug.—
Im Allgemeinen war es zmir aber wirklichkgelungen, die Gunſt der ernſteu finſteren Frau zu gewinnen. Sie erlaubte mir häufig meine Verwandten zu⸗beſuchen, und nach jedem Brief,) den ic.dem Profeſſor bei ſolcher Ge legenheit übergab,; wurde! ſein Geſicht fütundlicher und der Empfang bei ſeiner Frau und der kleinen Emmat herzlicher. Wenn ich von? der kleinen Eimnma ſpreche, ſo war dieſes Prädikat durch ihr Aeußeres gar nicht ge⸗ rechtfertigt, Emi, obgleich erſt vierzehn Jahre, war ſchon ziemlich ausgewachifn und wenn wir uns zuweilen
durch einen Strich an die Thür maßen, ſo behauptete ſie immer, ich habe lie iienirehrilt und ſei wenigſtens ei⸗ nen halben Zoll kleiner.


