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War mir der Buchhalter auf der Treppe in ſeinen Re⸗ den ſonderbar, ja lächerlich, vorgekommen, ſo mußte ich mir bei ſeinem Anblick geſtehen, daß ich nie früher dieſen ſeltſa⸗ men Geſichtsausdruck an ihm bemerkte, ſein Auge glänzte, ſeine Wangen glühten und über ſein ganzes, ſonſt ſo melancholiſches Geſicht lagerte der Schein einer wilden Luſtigkeit. Ich folgte ihm und es war das erſtemal, daß ich ſein Zimmer betrat; das erſte, was ich bemerkte, war eine ſtarke Punſch⸗Atmoſphäre, welche ſich aus ei⸗ nem großen, halbgefüllt Glaſe, das auf dem Tiſch ſtand, entwickelte. In 5 fanden ſich etwas beſ⸗ ſere Möbel, wie in der meinigen, auch hatte er ein So⸗ pha und einen Ofen, von welchem eine behagliche Wärme ausſtrömte. Dieſe Wärme war um ſo wohlthuender, da wir ſchon Ende November hatten und es in den Zim⸗ mern, namentlich Abends ſchon recht kalt war. Obgleich es die Prinzipalin Niemand von uns verwehrte, bis 10 auch 10 ½ Uhr in dem geheizten Speiſe⸗Zimmer zu blei⸗ ben und dort bei einer Lampe zu leſen, ſo zog ich es doch vor, Abends für mich allein auf meinem Zimmer zu ſein, wo ich denn trotz der Kälte noch etwas ſchrieb oder las.
Unſerem Hauſe gegenüber war der größte Gaſthof der Stadt und ich konnte ſtundenlang an meinem Fen⸗ ſter ſitzen und dem Leben und Treiben drüben zuſchauen. Wenn ſo alles drüben hell erleuchtet war und in jedem


