Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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während das Herz dem Herzen geöffnet iſt, ein begeiſter⸗ tes Hallelujah jauchzen“— der Buſen des Mädchens hob ſich heftig, als er fortfuhr zu ſprechen„und wie würde ſich unſer äußeres Leben freundlich und gottgefällig geſtalten, wenn wir im Glauben vereint des Tages Laſt und Mühe gemeinſchaftlich trügen“.——

Jetzt huſtete ich auf der Treppe und trat eilig herauf.

„Verzeihen Sie, Mamſell Thereſe,“ ſagte da der Herr Specht in ganz anderem Tone wie vorhin„mir iſt meine Lampe erloſchen, ich wünſchte ſie an Ihrem Licht anzuzün⸗ den,“ die Beiden wurden ndfenann da ich die Treppe ganz hinaufſtieg, ich wünſchte eine geruhſame Nacht und ging in mein Zimmer.

Es war nöch früh und obgleich in meiner Stube ziemlich kalt, ſetzte ich mich hin, etwas zu leſen, doch trat gleich darauf der Buchhalter zu mir und war äu⸗ ßerſt freundlich und geſprächich,„ſchön, ſchön,“ ſagte er, „daß Sie ſich in Ihren Feierſtunden beſchäftigen, 8 ſollten Sie, ſtatt die Zeit mit unnützen Schriftſtellern zu verderben, eine fromme geiſtliche Lectüre erwählen und Ihr Herz durch die herrlichen Lehren der heiligen Schrift

ſtählen gegen die Verſuchungen der Welt, kommen Sie

zu mir herüber, mein Zimmer iſt durch die unverdiente Freundlichkeit der Frau Prinz zipalin erwärmt und da iſt es angenehmer, denn die Kälte iſt nicht geeignet, das 85 empfänglich zu ſtimmen.“