Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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lachten, ſelbſt der ernſthafte Vetter, der ſich auch zu uns geſetzt hatte.„Wenn ich nur,“ ſagte ich am Schluß meiner Erzählung,„über meinen oft ſonderbaren Prin⸗ zipal etwas Näheres erfahren könnte; ich weiß wahr⸗ haftig nicht, was ich von ihm zu halten habe.“ „Darüber will ich verſuchen, Dich aufzuklären,“ antwortete der Vetter,„es iſt gut und ſogar unumgäng⸗ lich nothwendig, daß man die Grundzüge der Verhält⸗ niſſe, in denen man lebt, genau kennen lernt. Dein Prinpſpal iſt allerdings ein ſonderbarer Kautz, ſehr Ge⸗ naues weiß eigentlich Niemand von ihm. fernter Verwandter ſeiner Frau,

Als ein ent⸗ der Madame Stieglitz, beſchloſſen die Eltern dieſer Beiden ſie zu verheirathen, um das damals ſchon bedeutende Vermögen zuhalten. Der junge Stieglitz wurd Kaufmann herangebildet und welt kennen, was

zuſammen⸗ e zu einem tüchtigen lernte die große Handels⸗ ihm von Nutzen hätte ſein können. Darauf machte er bedeutende Reiſen,

was ihm dagegen nicht von Nutzen war.

Er ging nach Italien, Frank⸗ reich und Spanien, ja mit einem Schiffe ſeines Hauſes nach Conſtantinopel, Smyrna und brachte in Aleran⸗ drien mehrere Jahre zu. Auf dieſen Reiſ ß

ſen muß er aber etwas locker gelebt haben, denn er kam außeror⸗

dentlich gealtert zurück, ſchwermüthig und ſein ſonſt ſo

zu ſein, wenigſtens zu haben. Bei einem Cara⸗

klarer Verſtaͤnd ſchien umdüſtert ſeine Spannkraft verloren 2