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Abends acht Uhr, um meinen Vetter zu beſuchen, zu⸗ gleich erhielt ich von ihr ein Schreiben an denſelben. Man kann ſich denken, mit welcher Freude ich die Straßen. dahinflog um das freundliche Haus baldigſt zu erreichen, die Nichte und Emma waren im Garten und laſen und der Vetter befand ſich wie um dieſe Zeit gewöhnlich in ſeinem Zimmer und ſaß ſpazieren.
Ich überreichte ihm meinen Brief und der Papagei rief:„Bon jour“.„Siehſt Du,“ ſagte der Profeſſor, nach⸗ dem er den Brief geleſen,„wie Dir die Vögel des Wal⸗ des heute und mit gutem Recht einen andern Willkomm zu Theil werden laſſen, als bei Deinem erſten Erſchei⸗ nen, ich ſage mit gutem Recht, denn Madame Stigglitz Deine Prinzipalin ſchreibt mir ſo eben einige freundliche Worte über Dich und daß ſie mit Deiner Aufführung bis jetzt vollkommen zufrieden ſei. Fahre zu Deinem eigenen Beſten ſo fort und ich werde nicht unter⸗ laſſen, dem Vormund das Erfreuliche über Dich zu
melden; jetzt gehe in den Garten und zeige auch mei⸗ ner Frau dieſen Brief.“ Ich that gern, wie mir ge⸗ heißen, und die beiden Damen erfreuten ſich ſehr an dem Lob, das mir Madame Stieglitz geſpendet. Emma machte mir ein freundliches Geſicht, reichte mir die Hand und
nannte mich zum erſten Mal ihren lieben Vetter. Jetzt
mußte ich erzählen von dem Stieglitzſchen Hauſe und führte die Perſonen deſſelben ſo natürlich vor, daß Al


