Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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ſämmtliche Etiquetten regelmäßig in dem Glaskaſten in einer Linie hängen. Der Lampen, die von der Laden⸗ jungfer etwas vernachläſſigt waren, hatte ich mich eifrig angenommen, Gläſer und Glocken waren ſpiegelblank geputzt und die helle glänzende Beleue u g, die dadurch freundlichen Blick

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entſtand, trug mir hier und da einen der Prinzipalin ein.—

Das Geſchäft ſelbſt war eines der beſten in der ganzen Stadt, das Haus Stieglitz und Comp. verkaufte theurer, wie alle andern, ſetzte aber ſeinen Stolz darein, dafür auch die beſte ſolideſte Waare zu liefern. Auch hatte Madame Stieglitz einen feinen Geſchmack und die Damen gaben beim Ausſuchen der Mode⸗Artikel viel auf ihren Rath, obgleich dieſer immer mit kurzen Worten, ja et⸗

Kunden nicht zu ſchonen pflegte.“„Verzeihen Sie, Ma⸗ dame X,“ konnte ſie zu einer ſchon älteren Frau ſagen, „in unſeren Jahren trägt man ſo helle Farben nicht,“

„Mein liebes Fräulein, wenn man ſo blendende Garde⸗ robe ausſucht, ſo muß man ſich auch des Rechts bewußt ſein, die Augen der ganzen Welt auf ſich zu ziehen;“

verlangte, betrat überhaupt nur den Laden in ſolchen Fällen, wo ſie von den Kunden gerufen wurde. Sie

was barſch gegeben wurde, wobei ſie das Aeußere ihrer

oder zu einer andern, die außerordentlich häßlich war:

3 doch gab ſie ihre Meinungen nur dann, wenn man ſie

hatte ſich bei der ganzen Damenwelt hiedurch ein gutes

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