Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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tung. Herr Specht varirte dies Thema vollkommen ein⸗ ſtimmend mit den Anſichten von Madame, und der Prin⸗ zipal, deſſen mürriſches Geſicht ſich bei der Suppe auf⸗ klärte, wagte hie und da einen kleinen Witz, welchen die Ladenjungfer allein durch ein trauriges Lächeln belohnte.„Wie bekommt Ihm das Ausklopfen?“ fragte die Prinzipalin und ſetzte hinzu„man muß mit dem A anfangen und in allen Sachen erſt buchſtabiren lernen, ehe man zu leſen anfängt,“ ich verſicherte, daß es mir außerordentlich nützlich erſcheine, die verſchiedenen Stoffe kennen zu lernen.„Er iſt zum erſtenmal hier?“ fuhr die Herrin fort, ich bejahte dieſe Frage,„nun ſagte ſie, „das Haus Seines Vetters wird Ihm gefallen haben, ſchön eingerichtet, ein ſchöner Garten und eine angenehme Ausſicht über die ganze Stadt“„ja, ja,“ ſpöttelte der Prinzipal,„wenn man reich iſt, kann man ſich auf ſein Landgut zurückziehen und ſeine Tage angenehm und in Ruhe beſchließen.“ Ob dieſer Aeußerung lachte der Herr Specht mit einem Seitenblick auf mich und die Laden⸗ jungfer kicherte,„ei was?“ entgegnete Madame Stieglitz, „Der Herr Profeſſor iſt bei allen ſeinen Eigenheiten doch ein braver Mann, er giebt gerne den Armen und mir ſollt' es leid thun, wenn er in ſeinen alten Tagen doch noch genöthigt wäre, ſein Haus und ſeinen Garten zu ver⸗ kaufen.“ Ich verſtand dieſe Aeußerungen damals nicht,