und war nur der Prinzipalin dankbal, daß ſie meinen Vetter für einen braven Mann erklärte.. Nach Tiſch ging meine Beſchäftigung wieder an, und ich alin win den Staub in den Waarenballen, bis die Sonne ſank, wo ich von der Ladenjungfer angewieſen wurde, die ſade großen Lampen, mit denen Abends der Laden erleuchtet wurde, zu putzen und anzuzünden, was ich auch, da ich einen guten Sinn für alles Practiſche beſaß, leicht begriff und zu ihrer Zufriedenheit ausführte. Um acht Uhr wurde der Laden geſchloſſen und alsdann beſchäftigten wir uns mit den großen M Kuſterkarten, die ich heute Morgen im Comptoir geſehen, aus welchen die „vergriffenen“ Muſter, d. h. ſolche Stoffe, von denen nichts mehr da war, entfernt und andere eingeklebt wur⸗ den. Da früher Papp⸗Arbeiten aller Art meine Lieb⸗ lingsbeſchäftigungen waren, ſo hatte ich hiedurch in den nächſten Tagen Gelegenheit, mir die Gunſt der Prinzi⸗ palin zu erwerben. Sie wollte ein neues Seidekärtchen anfertigen laſſen und befahl mir das Papier ſowie die bunten Stoffe zu dem Buchbinder zu bringen, damit er ſie kunſtgerecht einklebe und mit einem kleinen Strich von Goldpapier einfaſſe. Ich bat mir die Arbeit zu übe bertragen und führte ſie ſo zur Zufriedenheit aus, daß Madame Stieglitz mir mit einem freundlichen Lächeln ſagte:„ei, ei, mir ſcheint Er iſt zu gebrauchen.“ 4. Die Muſterkarten⸗Beſchäftigung, bei welcher abwech⸗
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